Ibertsberger: "Einer allein kann nichts reißen"
Geschrieben von: Jonas Keinert   
Freitag, den 10. September 2010 um 08:23 Uhr

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Der Außenverteidiger Andreas Ibertsberger über Schalke und das Duell mit Superstar Raúl

 

 

 

Noch weiß er nicht, ob er gegen Schalke auflaufen wird. Nachdem Marvin Compper im Training umgeknickt war, bestand für Verteidiger Andreas Ibertsberger die Hoffnung auf seinen ersten Saisoneinsatz. Doch Compper geht es wieder besser und das macht Ibertsbergers Einsatz unwahrscheinlicher. Dennoch freut sich der Österreicher auf die Partie gegen Schalke und auf Superstar Raúl: "Da ist man natürlich sehr motiviert. Aber ein Spieler alleine kann auch nichts reißen. Deshalb müssen wir kompakt stehen. Dann ist alles möglich."

Der Verteidiger ist optimistisch, dass die TSG ihren Siegeszug auch gegen Schalke fortführen kann: "Schalke hat die ersten beiden Spiele verloren. Sie sind nicht unschlagbar, aber wir müssen höllisch aufpassen. Sie wollen den Sieg jetzt unbedingt haben." Schalke steht nach dem verpatzten Saisonauftakt (zwei Niederlagen) unter Druck. Hoffenheim dagegen ist als Tabellenführer oben auf. Damit die Euphoriewelle nicht überschwappt, bremst Ibertsberger: "Wir versuchen einfach wieder guten, schönen Fußball zu spielen mit konstanteren Leistungen als in den letzten beiden Saisons."

Ibertsberger weiß noch, wie hoch die Euphorie ihm und seinen Kollegen 2008 entgegenschlug, als Hoffenheim an die Tabellenspitze stürmte. Nicht alle haben den Höhenflug vertragen. "Wir müssen noch kleine Brötchen backen", so Ibertsberger. "Ich will noch nicht zu viel davon reden, dass es wieder super läuft. Wir müssen schauen, dass nicht wieder solche Phasen kommen wie in der letzten Rückrunde. Die letzten drei Spiele waren gut, aber wir dürfen nicht nachlassen. Das hat uns auch 2008 ausgezeichnet. Wir müssen in jedes Spiel so hineingehen, als wäre es unser Erstes in der Bundesliga."

Deshalb konzentriert sich Ibertsberger voll und ganz auf Schalke und Raúl. Die Vorfreude auf den ehemaligen Real-Madrid-Star ist groß: "Er ist nicht wie jeder andere. Über ihn wird man noch lange reden - und vielleicht ich auch irgendwann meinen Kindern. Ich hoffe, wir können gewinnen, dann gibt es noch Schöneres zu erzählen."

 

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