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| Babbel: "Es ist jeder Schuss ein Treffer" |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Samstag, den 20. Oktober 2012 um 17:06 Uhr |
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Fast wäre Tim Wiese der erste Sieg mit 1899 Hoffenheim geglückt. Bei seinem Comeback nach fünfwöchiger Verletzungspause erlebte der Kapitän von 1899 Hoffenheim aber erneut eine Enttäuschung. In der dritten Minute der Nachspielzeit mussten Wiese und seine Kollegen den Ausgleich gegen den Tabellenletzten aus Greuther Fürth hinnehmen. Die Fürther erzielten in Sinsheim mehr Tore (3), als in allen sieben Bundesligaspielen davor zusammen (2). Bitter für Ex-Nationaltorwart Wiese. Denn während Vertreter Koen Casteels zweimal zu null spielte, musste Wiese erneut drei Gegentore einstecken. "Ich würde nicht sagen, dass es verhext ist", sagt Markus Babbel. Aber: "Da ist jeder Schuss ein Treffer. Das ist halt so, wenn es nicht läuft." Schon vor seiner Verletzungspause hatte Wiese elf Tore in der Bundesliga und vier im DFB-Pokal von den Amateuren des Berliner AK einstecken müssen. Mit dem Spiel gegen Fürth kommt Wiese nun auf 18 Gegentreffer in fünf Pflichtspielen. Manager Andreas Müller nimmt Wiese in Schutz: "Wenn man sieht wie die Tore entstehen, ist Tim immer der Letzte in der Kette. Wir sind dann halt nicht wach, da kann man dem Tim überhaupt keinen Vorwurf machen. Es ist im gesamten Verbund heute nicht konsequent verteidigt worden." Und Markus Babbel fordert: "Er muss sich das Glück erarbeiten. Und wir müssen defensiv besser stehen, damit die Möglichkeiten nicht so klar sind, dass die Dinger dann immer rein gehen." |
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Kommentare
Und "Glück" kann man sich nicht erarbeiten ...
Jeder blinde merkt hier doch mittlerweile, dass die Mannschaft gegen Wiese spielt. Anders sind die 18 Gegentore in 5 Spielen gegen einen Viertlisten (Berliner AK), zwei Aufsteiger (Frankfurt und Fürth), ein Mannschaft die regelmäßig gegen den Abstieg spielt (Freiburg) und gegen Borussia Mönchengladbach nicht zu erklären.
Ist es der Neid auf Wieses großes Gehalt, seine allgemeine Art, oder was auch immer....
Koen hat in 4 Spielen lediglich 3 Gegentore bekommen, und das gegen wirklich große Gegner wie Bayern München, Stuttgart oder auch Hannover 96 (und dann noch Augsburg als viertes Team).
Auf jeden Fall gehört unter das Kapital Wiese schnellstens ein Schlussstrich gezogen und mit Casteels im Tor werden wir auch schon sehr bald wieder unsere Spiele gewinnen. Ging ja in den letzten Wochen (ohne Wiese) auch ganz gut!!!!
P.S.: Vielleicht sollten wir Babbel mal an dieses Interview erinnern:
http://www.1899aktuell.de/koen-casteels/3730-babbel-lobt-casteels-in-hoechsten-toenen
Dann fällt es ihm vielleicht leichter, Wiese wieder aus dem Tor zu nehmen!!!!
Dazu kommt noch die fast schon legendäre Unsicherheit von Wiese bei hohen Bällen, also allen Flanken, Freistössen und Eckbällen. Er klebt auf der Linie oder irrt durch den Strafraum. Jede solche Situation ist höchstgefährlic h. So kann es einen nicht Wundern, dass er die ganze Abwehr wuschig macht. Und das spürt man förmlich auf dem Platz.
Wer die acht Bundesligaspiel e gesehen hat, und dabei etwas auf die Unterschiede zwischen den beiden Torhütern geachtet hat, dem konnte gar nicht entgehen, dass die Defensive mit Wiese deutlich schlechter aussieht, weil wir den Ball hinten nicht halten und keinen gepflegten Spielaufbau betreiben können. Der Unterschied war über die jeweils vier Bundesligaspiel e der beiden Torhüter überdeutlich. Da muss der Trainer doch handeln!
angesehen - dann hätte er nicht wie Jogi zur Verteidigung eines Vorsprungs einen Stürmer durch einen Stürmer ersetzt - sondern statt Sven Schiplock einen langen Verteidiger ins Spiel gebracht . Tim Wiese war beim letzten Tor leider nicht beim Ball sondern hat auf der Linie gewartet bis der Ball einschlägt.
Gegentore in den 4 Spielen mit Casteels: 3
Gegentore in den 5 Spielen mit Wiese: 18
Mag ja sein, dass Wiese die Tore nicht halten kann. Die Frage ist aber: kann es sein, dass die Abwehr mit Casteels besser funktioniert als mit Wiese? Ein Torwart steht ja nicht nur im Tor und hält Bälle, sondern er dirigiert auch die Abwehr...