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| Babbel fordert "fairen Umgang" mit Tim Wiese |
| Geschrieben von: Daniel Ernst |
| Dienstag, den 25. September 2012 um 22:06 Uhr |
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Tim Wiese musste in den vergangenen Wochen kräftig einstecken. Vor allem vom Gegner, aber auch von den Fans und den Medien. "Schiessbude Wiese" und "Wiese wird zur Witzfigur" titelte die "Bild"-Zeitung, "Die Zeiten von Riese Wiese sind vorbei", befand der "Stern" nachdem der ehemalige Nationaltorwart fünf Tore beim SC Freiburg kassiert hatte. Wiese sei eben ein Typ, der "polarisiert" und "außergewöhnlich ist, in seiner Art und Weise, wie er den Fussball interpretiert", meinte Hoffenheims Trainer Babbel. "Wir fordern solche Typen ja immer, weil alle nur noch glatt gebügelt sind", so der Coach, "dann ist mal einer da, der was sagt und anders ist, und dann ist es auch wieder nicht recht, der muss dann extrem viel einstecken!" Babbel, der erst kürzich Andi Beck ohne jede Erklärung auf die Tribüne verbannte, appellierte deshalb an die Journalisten: "Es ist wichtig, dass man fair miteinander umgeht!" Die Ermahnung des Hoffenheimer Trainers ist durchaus nachvollziehbar. Allerdings hat er selbst einen gehörigen Anteil zur aktuellen Situation beigetragen: Den wenig vorbildlichen Umgang mit Publikumsliebling Tom Starke haben viele Fans auch trotz der langen Sommerpause nicht vergessen. Und die Krönung von Tim Wiese zum Kapitän der TSG hat es dem Keeper vielleicht auch nicht unbedingt leichter gemacht. Die jüngste Kritik der Medien bezog sich zudem nicht auf Wieses Sprüche, sondern auf seine Leistung. Wer 15 Tore in vier Pflichtspielen kassiert, davon gleich vier von einem Amateurclub, der darf keine Lobeshymnen erwarten. Zuletzt war Wiese auch nicht unbedingt "einer, der was sagt", wie Babbel meinte. Der Torhüter zog nach der Pleite in Freiburg wortlos vom Platz. Selbst am Tag danach ging Wiese schweigend an den wartenden Journalisten am Trainingszentrum in Zuzenhausen vorbei. Auch da der Schlussmann "anders" als andere. Weder sein Vorgänger im Hoffenheimer Tor noch sein Vorgänger als Kapitän traten so auf. Tom Starke und Andi Beck stellten sich auch nach schwachen Spielen den Fragen der Journalisten. |























Kommentare
Das Problem ist das Tom Starke weg geworfen wurde nur um platz für Tim Wiese zu machen. Unmöglich und unnötig. Bayern weiss was für qualität er hat.
Vielleicht war es auch richtig das Beck nicht mehr Kapitan sein sollen. aber Starke wäre auch ein guter Kapitän.
Das Wiese sich jetzt blamiert hat ist eigentlich Nebensache.
Casteels ist noch nicht soweit. Er ist hypernervös und unsicher. Die Mannschaft hat Stuttgart weit vom Tor weggehalten und in der Anfangsphase, hatte Casteels bei einem Kopfball von Vedad viel Glück. In der 2. Halbzeit ist er einmal wieder durch den Strafraum geirrt, wie schon im Spiel gegen Hannover.
In diesen beiden Spielen hätte Tim Wiese auch kein Tor bekommen.
Bis jetzt hat er noch keinen richtigen Ball halten müssen. Wir werden noch froh sein, einen Tim Wiese zu haben.
Der Bessere soll ins Tor. Es wird sich zeigen, wer das ist. Auch da ist Fairness erforderlich. Allerdings bin ich der Überzeugung, dass Tim Wiese die Aufgabe als Kapitän überfordert. Davon sollte er entlastet werden.
Das wäre den Verein zu verlassen, so wie Babel es getan hat. Und was Babbel verlangt ist ja auch nur noch der blanke Hohn. Interessant wie der sich selbst ins Aus schiesst.Na die Wahrheit liegt ja bekanntlich auf dem Platz.
Also dann war Tom Starke wohl ein "Duckmäuser" und musste deshalb gehen. Dass soll noch einer verstehen was da so rausgehauen wird.
Ein Gutes hat die Anfangs-Misere bei Hoffe: Tim Wiese weiß spätestens jetzt, daß es auch in Hoffenheim eine klare Erwartungshaltu ng bei den Fans, den Edel-Fans, des Vereins und der Medien gibt. Und er wird sicher alles daran setzen, sich für den Rest der Saison nicht mehr zum Gespött der Medien zu machen. ABER WICHTIG IST AUCH - UND DA BIN ICH MIR SICHER - DASS ER DIE UNTERSTÜTZUNG DER FANS BEKOMMT
Wiese ist für mich zum einen nicht der richtige Kapitän für Hoffenheim, das ist Marvin Compper, der sich in Freiburg sogar persönlich bei den Fans entschuldigt hat und der sich auch nach einem schlechten Spiel den Fragen stellt und immer ehrlich seine Meinung sagt.
Und zum anderen hat Wiese mit seiner bisherigen Leistung absolut nicht übereugt. Auch saisonübergreif end hat er in Bremen sehr viele Fehler gemacht, die einem guten Torwart nicht passieren dürfen.Das hat nichts mit Wiese als Person zu tun, aber Fußball ist ein leistungssport und wenn jemand die Leistung nicht bringt findet er sich eben auf der Bank oder auf der Tribüne wieder.
Sollte Babbel ihn wieder ins Tor stellen wenn er wieder fit ist, Casteels aber bis dahin gut halten, dann unterstreicht das nur , dass unser Trainer eben NICHT fair mit den Spielern umgeht.
Deshalb pro Casteels!
Es muß sich jeder der ihn kritisiert selbst hinterfragen, ob er (oder sie),jeden Tag hundertprotzent ig seine Leistung am Arbeitsplatz abruft,oder jeden Tag voll motiviert dort erscheint. Es sind immer noch Menschen die dort auf dem Platz stehen, auch wenn sie ein "bisschen" mehr verdienen.