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| Traumtor von Usami |
| Geschrieben von: Achim Wittich |
| Samstag, den 13. Oktober 2012 um 09:31 Uhr |
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Ohne zehn Aus- wahlspieler, die mit diversen Nationalteams im Einsatz sind, gewann Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim am Freitagabend ein Testspiel beim Regionalligisten SV Darmstadt 98 mit 2:1 (1:1). „Das war ein zäher Gegner, der uns alles abverlangt hat“, sagte Hoffenheims Cheftrainer Markus Babbel, der seinen Spielern nach dem Abpfiff die neueste Entwicklung im „Fall Vukcevic“ mitteilte. Vor 800 Zuschauern brachte der spanische Stürmer Joselu die Hoffenheimer in Führung (29. Minute), ehe Albayrak für die „Lilien“ zum 1:1 ausglich (41.). Den Siegtreffer für den Kraichgauklub erzielte Takashi Usami mit einem Traumtor (65.): der Japaner tanzte fünf Darmstädter aus und schoss den Ball mit Schmackes in den Torwinkel. Erstmals wieder zwischen den Pfosten stand Tim Wiese (30) nach seiner Adduktorenverletzung. „Ein ordentliches Comeback“, urteilte Trainer Babbel. Und nach 17 monatiger Spielpause durfte erstmals wieder Innenverteidiger Matthias Jaissle ran, er kam 20 Minuten vor Schluss für Marvin Compper aufs Feld. Vor dem Spiel hatte Ex-Nationaltorwart Tim Wiese die harsche Kritik an seinen Leistungen bei 1899 Hoffenheim nicht gelten lassen. „Ich habe über 300 Pflichtspiele gemacht, von denen waren vielleicht fünf Spiele scheiße. Mein Gott, das gehört dazu. Ich versuche es sicher, besser zu machen“, sagte der Hoffenheimer Kapitän in einem Kicker-Interview. Der frühere Bremer hatte beim Saison-Fehlstart der TSG mehrfach schlecht ausgesehen und in vier Pflichtspielen 15 Gegentreffer kassiert. Besonders das Pokal-Aus gegen den Viertligisten Berliner AK (0:4) sei schlimm gewesen: „Von allen Seiten gab es Feuer, das ging schon an die Psyche.“ Gleichzeitig antwortete Wiese auf die Frage, ob er in den vergangenen drei Wochen, als er vom Belgier Koen Casteels (20) ordentlich vertreten wurde, wenigstens mental wieder Kraft tanken konnte: „Warum sollte ich das müssen? Wie gesagt, ich habe so viele Spiele auf dem Buckel, da sind eben auch mal nicht so gute dabei.“ Auf die Aussage hin von Werder-Chef Klaus Allofs, man habe einen Torwart gewollt, der mehr mitspielt und deshalb Sebastian Mielitz verpflichtet, sagte Wiese: „Moderner Torwart, Oldschool-Torwart, was ist das? Mit diesen Begriffen kann ich nichts anfangen.“ |
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