Babbel: "Glaube er war sehr enttäuscht"
Geschrieben von: Jonas Keinert   
Sonntag, den 21. Oktober 2012 um 10:22 Uhr

Schröck-061012-1Markus Babbel über Stephan Schröck 

"Ich bin froh, dass er bei uns ist", sagte Markus Babbel über den Ex-Fürther Stephan Schröck vor der Begegnung. Und: "Natürlich brennt er gegen seinen alten Verein." Am Freitagabend brannte Schröck 90 Minuten lang auf der Bank aus und musste mit ansehen, wie seine Kollegen dreimal in Führung gingen und die Kleeblätter, für die Schröck elf Jahre lang aktiv war, dreimal zurück kamen.

"Ohne mit ihm gesprochen zu haben glaube ich, dass er sehr enttäusch war", gab Babbel nach dem Spiel Auskunft über Schröcks Gemütslage. "Er hätte wahnsinnig gern gespielt. Trotzdem muss ich versuchen, aus den Eindrücken, die ich unter der Woche sammle, die bestmögliche Mannschaft auf den Platz zu stellen. Da hat es Stephan leider nicht unter die ersten Elf geschafft." Erneut nicht. Erst auf drei Einsätze bringt es der 1,69m-Mann, den Babbel im Sommer in den Kraichgau holte. Überzeugen konnte Babbels Wunschspieler noch nicht. Die Frage drängt sich auf, warum Babbel Schröck dann überhaupt holte, wenn er ihn kaum spielen lässt.

"Ich hätte ihm gewünscht, ihn einzuwechseln", klangen Babbels Worte wenig tröstend. "Aber vom Spielstand war es einfach nicht möglich, weil er ein anderer Spielertyp ist. In der Situation brauchte ich andere Spieler."

 

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