Die Bilanz der Neuzugänge: Stephan Schröck
Geschrieben von: Jonas Keinert   
Freitag, den 12. Oktober 2012 um 08:15 Uhr

Schröck-061012-1So kamen Hoffenheims Neue aus den Startlöchern

 

Der Bundesligastart ist vorüber, 1899 Hoffenheim steht nach sieben Spieltagen auf Rang 13 in der Tabelle, mit drei Punkten Vorsprung auf Platz 18 und drei Punkten Rückstand auf Platz 7. 10 Tore schoss die TSG, 14 kassierte sie. Zeit, einen ersten Blick darauf zu werfen, wie sich die Neuzugänge im Kraichgau eingelebt haben und bisher präsentieren.

"Ich bin für die rechte Seite geholt worden", sagte Stephan Schröck bei seiner Vorstellung zum Saisonauftakt. Doch dort konnte der philippinische Nationalspieler bisher überhaupt nicht überzeugen. Der 26-Jährige ist hinter Andreas Beck und Patrick Ochs auf der rechten Flanke nur dritte Wahl. Seinen einzigen Einsatz von Beginn an, als Andreas Beck kommentarlos aus dem Kader gestrichen wurde, konnte Schröck gegen EIntracht Frankfurt nicht nutzen.

Im Defensivzweikampf wirkt der 1,69-Mann nicht selten überfordert. Insgesamt wurde Schröck noch zweimal eingewechselt, konnte aber auch hier bisher keine Akzente setzen. Das Dauertief von Andreas Beck konnte Schröck bisher nicht für sich nutzen.

Fazit: Der ablösefrei von Greuther Fürth gekommene Schröck ist den Beweis seiner Bundesligatauglichkeit bisher noch schuldig geblieben. Längst wird der philippinische Nationalspieler nicht mehr als Konkurrent von Andreas Beck gesehen - das zeigt alleine schon die Verpflichtung Patrick Ochs' - sondern im offensiven Mittelfeld eingesetzt. Körperlich wirkt Schröck fit, die Eingewöhnungsphase im neuen Team und der neuen Liga sollte man dem Ex-Fürhter zugestehen. Sein Start war jedoch mäßig.

 

Kommentare 

 
-6 #5 Greuther 2012-10-14 01:48
selber Schuld, wäre er mal bei uns geblieben. Wenn man so lange in einem Verein ist, tut man sich wo anders meistens sehr schwer. Er war für uns schon sowas wie ein Urgestein. Ich kanns heute noch nicht verstehen. Jahre lang kämpft er für uns und tut alles für den Aufstieg. Endlich geschafft, macht er die Fliege. Ich hab es vorher schon gewusst, das war ein schlechtes Omen für ihn. Ich weiß was er hat, heimweh. Fürth ist seine Heimat, da hat er seine besten Leistungen abrufen können. Naja, vielleicht packt er es ja noch. Wünschen tue ich es ihm auf alle fälle. Nur was macht er in seiner Freizeit ? Da ist er in Fürth. Glaub das sagt viel aus.
 
 
-3 #4 PatrickausKöln 2012-10-13 19:04
Passt zwar nicht zum Thema,aber ich würd gern mal Davie Selke von der U19 spielen sehen,ist zwar erst 17, soll aber spitze sein.
 
 
+1 #3 Walter 2012-10-13 18:17
Was gibt Herrn Wiese die Berechtigung zu einem solch überheblichen, angeberischen Kommentar. Wir werden sehen. Nur Leistung auf dem Platz zählt, nicht 300 Spiele vor 4 wirklich schlechten.
 
 
+4 #2 sigi 2012-10-12 20:22
Ich würde sagen, nicht besser, aber auch nicht schlechter als die anderen Neuzugänge!
 
 
+14 #1 Thomas 2012-10-12 17:56
Im Gegensatz zu unserem zweiten Neuzugang aus Liga 2 merkt man bei Schröck die Umstellungsschw ierigkeiten. Nicht gerade hilfreich war seine gelb-rote Karte gegen Frankfurt, die m.E. aus der Übermotivation heraus entstanden ist. Seine Ansätze in der Offensive in diesem Spiel war ganz brauchbar, allerdings befürchte ich, dass er nur den Beck-Backup geben darf.
 

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