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| Williams ahnt: Abstiegskampf bis zum Saisonende |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Montag, den 10. Dezember 2012 um 08:13 Uhr |
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"Dass wir in einer scheiß Situation stecken, ist jedem bewusst", beteuert Daniel Williams. Rang 16, 38 Gegentore und bereits vier Punkte Abstand zum rettenden Ufer machen die Situation der TSG auch über Weihnachten schwierig. "Natürlich ist der Abstiegskampf da", sagt Williams. "Wir gehen davon aus, dass wir bis zum Schluss kämpfen müssen. Aber wir sind noch nicht 18, sondern auf dem Relegationsplatz. Wir haben noch alles in der eigenen Hand, weil wir noch eine ganze Rückrunde vor uns haben." Auch die Grundprobleme hat Williams erkannt: "Unser Hauptproblem ist, dass wir zu leichte Gegentore bekommen. Das ist in unserer Situation bitter. Man denkt sich: nicht schon wieder die gleiche Scheiße. Wir geraten Woche für Woche in Rückstand. Man merkt es auf dem Spielfeld, dass dann wieder die Gedanken anfangen und nicht alles so leicht geht, wie gewohnt. In den Hinterköpfen war die Angst des Versagens nach dem Tor. Das erschwert die Situation." Williams kennt die Situation bereits. Vor seinem Wechsel 2011 zur TSG hatte er mit Freiburg im Abstiegskampf der Bundesliga bestanden. "Ich kenne es ja aus Freiburg. Der Alltag im Abstiegskampf ist wie jeder andere auch. Dass wir sicherlich nicht mit dem Selbstvertrauen spielen, wie vor ein paar Wochen, ist doch logisch. Die Fans sind sauer, was auch verständlich ist, es kommt Kritik dazu. Es gelingt momentan nicht, Spiele für uns zu entscheiden. Aber jetzt die Köpfe in den Sand zu stecken, wäre der falsche Ansatz. Wenn wir ein Spiel gewinnen, sind wir wieder befreiter. Dann weiß man, was man kann." Vielleicht schon gegen den Meister Borussia Dortmund am kommenden Sonntag. Sicherlich eine der schwierigsten Aufgaben in dieser Saison einerseits. Andererseits kann die TSG auch befreit aufspielen. Williams: "Wir haben gegen Dortmund nichts zu verlieren. Klar kann es sein, dass man befreiter aufspielt, wobei es eine schwere Aufgabe ist. Jeder weiß, wie aggressiv Dortmund presst. Es ist Ansporn, gegen den deutschen Meister zu zeigen, was wir drauf haben. Was mich optimistisch macht ist, dass wir seit geraumer Zeit da unten festhängen. Wenn man als Team, wie wir im letzten Jahr, die ganze Zeit im Mittelfeld rumdümpeln und dann irgendwann in den Abstiegskampf geraten, das macht die Sache schwerer. Aber jeder ist sich hier bewusst, dass wir keine Ziele von Europa oder so einen Quatsch mehr ausgeben. Wir müssen uns auf die Grundtugenden konzentrieren. Nur so kann man im Abstiegskampf bestehen. Wenn wir Angst haben, können wir uns gleich einschließen, aufhören und für die zweite Liga planen. Wir müssen aus der Situation raus. Keiner braucht Angst zu haben. Wir haben noch 18 Spieltage vor uns." |
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Kommentare
Endlich hat mal ein Spieler das gesagt, was viele Fans denken! SUPER! Wirklich.
Ich bin gerade zweigeteilter Meinung. Natürlich braucht die Mannschaft auch einen Tritt in den Hintern. Zumindest einige Spieler. Aber trotz allem sollten die Fans hinter ihnen stehen. Man muss nicht alles kritiklos hinnehmen, aber man sollte fair bleiben, anstatt nochmal drauf zu treten.
Jetzt haben die Kerls endlich den Trainer los, der ständig auf ihnen rumgetrampelt ist. Sei es durch leere Versprechungen (Stammplatzgara ntien, Einsatzgarantie n) oder durch komische Anschuldigungen ("Die Spieler verstehen nicht, was man ihnen sagt, also kann ich es nicht ändern" - Sinngemäß wiedergegeben), obwohl man selbst absolut hinrissige Taktiken vorgibt und Spieler auf Positionen setzt, wo sie nichts zu suchen haben.
Aber gut, der ist weg, da kommt ne Dampfnudel (viel heiße Luft, oder wieso der Name?!) und tritt hinterher.
Ich würde gerne mal sehen, wie du dich im Job benimmst, wenn dein Chef dir jedes Mal die Schuld in die Schuhe schiebt, dich hängen lässt, dir Sachen verspricht, die er nicht einhält und dann auch noch deine Kollegen drauftreten, anstatt dir die Hand zu reichen und zu sagen: Okay, das ist schief gelaufen, da hätteste anders reagieren sollen, etc.. aber jetzt schaffen wir das gemeinsam und stehen das durch.
Wenn du dann noch immer so daher babbelst *nen kleinen Zaunpfahl werf*, dann... gut, dann magst du Recht behalten. Aber ich wette, das wird nicht so ein.
Wir Fans sollten jederzeit den Mund ruhig aufmachen. Aber Pfeifen, alleine lassen und Beschimpfen sind Dinge, die sind noch schlimmer als fehlende Motivation und fehlender Zusammenhalt, bzw. fehlende Bereitschaft einen schweren Weg anzutreten.
Die Hoffenheimer Jungs hatten bisher einfach noch nie das "Problem" so weit hinten zu stehen und kämpfen zu müssen. Das müssen sie auch lernen. Und lernen dürfen. Und auch die Fans sollten diesen Weg lernen.
Welche BuLi-Mannschaft hatte noch nicht solche Zeiten?! HÄ?! Selbst die Bayern sind schon abgestiegen. Und trotzdem haben die Fans immer hinter ihnen gestanden.
Es ist schade, dass es "Fans" gibt, die, wenn die Spieler endlich Tacheles reden, nichts besseres zu tun haben als zu treten und zu pöbeln, wie z.B. Dampfnudel. Das sind für mich die sogenannten "Erfolgsfans".
(und glaubt mir, ich habe schon mehr als genug gemotzt. Auch in Richtung Mannschaft oder einzelne Spieler. Aber ich habe NIE jemanden ausgepfiffen oder beschimpft - okay, mit Ausnahme es sind persönliche Gründe ;D)
Auch wenn gegen den BVB scheinbar nicht viel zu holen ist. Auf den Kampf kommt es an und darauf, dass die Kerls merken, dass sie nicht alleine kämpfen.
Sodele... heute mal ohne Schlussplädoyer ;)
Oder fändest du es toll, wenn es dir eh an Selbstvertrauen fehlen würde oder wenn es dir eh schlecht geht und jeder putzt dich nur runter? Sicher nicht, oder?
Genauso ist es!!! Schön, dass es noch Fans mit Verstand gibt. Ich bin auch mehr als enttäuscht im Moment und ich muss zugeben, dass ich mir mehr erhofft hatte am Anfang der Saison. Ich finde den Kader gut, auch wenn ich nicht verstehe (wie so viele) warum ohne Not die Abwehr zerrissen wurde... das halte ich für den größten Fehler!!
Jetzt heist es kämpfen und ich bin fest davon überzeugt, dass wir das schaffen und in Liga 1 bleiben.
Im S-Block ist es mir viel zu ruhig, es supportet eigentlich nur das vordere Drittel. Auch in anderen Stadionteilen wollen sich die Zuschauer offensichtlich nur unterhalten lassen. So wird das nichts. Als gebt gefälligst alles! Nur dann könnt ihr das auch von Mannschaft und Verein erwarten!
warum soll man eine Mannschaft anfeuern, die von sich aus völlig lustlos auf dem Platz umherjoggt?
Denn genau DESHALB wird die Mannschaft ausgepfiffen, und nicht weil sie auf Platz 16 steht!
Lieber eine Mannschaft die kämpft und mit 5:0 untergeht, als eine Altherrenmannsc haft (nein, die Altherrenmannsc haft aus Hoffe strengt sich mehr an), die gar nicht daran denkt, sich auch nur ein wenig anzustrengen.
Die brauchen niemand, der sie anfeuert, sondern die benötigen jemanden, der ihnen ins Gewissen redet. Genau genommen ist es eine bodenlose Frechheit, was die Typen sich erlauben.
Die Mannschaft alleine kann das nicht schaffen!
Sie braucht Fans, die hinter ihnen stehen und die sie unterstützen, egal wie schlecht ein Spiel ist. Gerade wenn es nicht läuft brauchen sie uns mehr denn je.
Aber leider finden sehr viele Leute es ja einfacher und offenbar richtig, auf Leuten, die am Boden liegen, auch noch rumzutrampeln!
Ich habe aber die Befürchtung, dass die Angst nicht so ganz unberechtigt ist.
Noch 18 Spiele, bei derzeit 12 Punkten, nehmen wir mal an 36 Punkte reichen diese Saison zum Klassenverbleib , würde noch 24 Punkte oder 8 Siege bedeuten; nicht so ohne:
Dann sollen Herr Williams und die Mannschaft den Worten mal Taten folgen lassen, vielleicht schon am Sonntag?
( Zumindest die Statistik spricht ja für Hoffenheim ).
4 Punkte wären "schön" es sind Stand 10.Dez.12 6 Punkte. Aber da die TSG mit Abstand die meinsten Gegentore in der Liga hat sind es bereits 7 Punkte Abstand (TorDiff)!