Schröck gegen seinen Ex-Klub
Geschrieben von: Jonas Keinert   
Freitag, den 19. Oktober 2012 um 08:28 Uhr

Schröck-061012-1Babbel: "Ich bin froh, dass er bei uns ist"

 

Elf Jahre lang spielte Stephan Schröck für Greuther Fürth. Er durchlief alle Jugendmannschaften. Er sammelte 198 Zweitliga-Einsätze, erzielte dabei sieben Tore und leistete 27 Vorlagen. Am Ende stand der größte Erfolg der Kleeblätter: der Aufstieg in die Fußballbundesliga.

Heute trifft Schröck mit 1899 Hoffenheim auf seinen Ex-Klub. "Ich bin froh, dass er bei uns ist", sagt Trainer Markus Babbel. "In den Spielen, wo ich mit Hertha gegen sie gespielt habe, war er immer sehr unangenehm." Bei 1899 Hoffenheim konnte Schröck seine Fähigkeiten noch nicht richtig in die Waagschale werfen. Drei Einsätze hat er zu verbuchen, überzeugen konnte er dabei noch nicht.

"Bei ihm weiß man, dass er immer will", sagt Babbel über den 1,69m-Mann, der ursprünglich für die Rechtsverteidiger-Position geholt wurde, Andreas Beck dort aber nicht verdrängen konnte. "Natürlich brennt er gegen seinen alten Verein. Trotzdem hat er hochprofessionell gearbeitet wie immer." Ob Schröck gegen Fürth von Beginn an ran darf, wollte Babbel nicht verraten.

Zum Gegner sagt der Trainer: "Mit Fürth kommt eine Mannschaft, die nichts zu verlieren hat. Sie wirken auswärts stärker als zu Hause. Da müssen wir höllisch aufpassen und defensiv konzentriert arbeiten. Darüber hinaus müssen wir es offensiv schaffen, kreativ zu sein und Abschlüsse konsequent zu nutzen, weil sie sehr kompakt defensiv stehen und schnell umschalten. Da haben sie Qualität mit Edu und Sararer. Und es ist eine Mannschaft, die nicht zimperlich ist, robust spielt und die Zweikämpfe sucht. Da darf man sich nicht den Schneid abkaufen lassen."

 

 

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Fotos: APF, Archiv Sportwoche/Ricci, Jonas Keinert, Daniel Falkner, Sascha Meiser

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