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| Babbel: "Es ist nichts Sportliches vorgefallen" |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Mittwoch, den 17. Oktober 2012 um 12:49 Uhr |
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Die Not im defensiven Mittelfeld ist nicht klein. Sejad Salihovic und Daniel Williams sind gesperrt, Sebastian Rudy hatte in der zurückliegenden Länderspielpause zwei anstrengende Play-off-Spiele mit Deutschlands U21 um die EM-Qualifikation. Einer spielt in den Überlegungen von Markus Babbel trotzdem keine Rolle: Tobias Weis. Der Mittelfeldspieler wurde zur U23 abbestellt. "Die Situation hat sich nicht verändert", sagte Babbel am Mittwoch vor dem Spiel gegen Greuther Fürth. Heißt: Weis ist auch weiterhin keine Alternative. "Was vorgefallen ist, finde ich nicht in Ordnung. Entsprechend habe ich reagiert", führte Babbel an, ohne die genauen Gründe für Weis Degradierung zu nennen. Es sei "nichts Sportliches vorgefallen", so Babbel. Eine Frage, ob es eine Auseinandersetzung zwischen ihm und Weis im Training gegeben habe, dementierte der Hoffenheimer Trainer aber. "Das ist eine Falschinformation. Das stimmt nicht." In "kicker" und "Rhein-Neckar-Zeitung" hatte Babbel vor einigen Tagen noch ausdrücklich "sportliche Gründe" für die Ausbootung angeführt. Dem widersprach der Trainer nun auf der Pressekonferenz. Trotzdem ist Babbel optimistisch: "Wir haben ja genügend Alternativen: Sebastian Rudy hat ein tolles Erfolgserlebnis eingefahren. Darüber hinaus haben wir mit Chris und Tobias Streker gute Alternativen." Chris war lange verletzt, hat bisher noch keinen Einsatz für die TSG bestritten. Denis Streker gehört zu den Leistungsträgern in Hoffenheims U23, verfügt aber noch über keine Bundesligaerfahrung. Die Situation um Weis ist bitter. Im Frühjahr verlängerte Markus Babbel den Vertrag des Mittelfeldspielers bis 2016, plante ihn als absolute Säule im TSG-System ein. "Wenn ich in der selben Situation wäre, wie beim letzten Mal, dann ja", sagte Babbel auf die Frage, ob er Weis' Vertrag erneut bis 2016 verlängern würde. Auf die Nachfrage, ob das auch jetzt noch für Weis gelte, sagte der Coach: "Jetzt hat er ihn ja." Also muss wohl der 34-jährige Chris in die Bresche springen. Babbel lobte den Brasilianer: "Der Eindruck ist sehr positiv. Chris hat gut trainiert. Seit er hier ist hat er mit dem ein oder anderen Verletzungsproblem zu tun gehabt, aber er ist ein Vollprofi. Es ist sagenhaft, wie er arbeitet und auf seinen Körper achtet. Da können sich die jungen Spieler etwas abschauen." In Darmstadt hat Chris zum ersten Mal nach seiner Verletzung über 90 Minuten gespielt und "seine Sache sehr gut gemacht", fand Babbel. "Er hat von seiner Größe Kopfballspiel große Vorteile und große Erfahrung, auch eine gewisse Aggressivität. Das sind seine Stärken." Die wird er wahrscheinlich am Freitagabend gegen Greuther Fürth erstmals für 1899 Hoffenheim ins Feld führen dürfen. |
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Kommentare
was will denn der Wieser in der Bundesliga, wenn er sich nichtmal in der Regionalliga durchsetzen kann? Und Streker sieht auch nicht so aus, als würde er 1-2 klassen über der Regionalliga stehen.
Manchmal wundere ich mich hier über die Leichtsinnigkei t der Fans, die auf Auswechselspiel er aus der U23 hoffen und schwören, aber scheinbar komplett übersehen, dass es 4 Klassen unterschied gibt zwischen Regionalliga und Bundesliga gibt.
Markus Babbel sagt ,Chris ist ein Vollprofi, sagenhaft, guter Kämpfer, aggressiv, sehr positiven Eindruck hinterlässt, grosser Kopfballspiel, und grosse Erfahrung... aber scheiss drauf... wollen wir lieber den Wieser sehen, der in der Regionalliga auf der Bank sitzt.