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| Die Bilanz der Neuzugänge: Matthieu Delpierre |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Dienstag, den 09. Oktober 2012 um 08:27 Uhr |
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Der Bundesligastart ist vorüber, 1899 Hoffenheim steht nach sieben Spieltagen auf Rang 13 in der Tabelle, mit drei Punkten Vorsprung auf Platz 18 und drei Punkten Rückstand auf Platz 7. 10 Tore schoss die TSG, 14 kassierte sie. Zeit, einen ersten Blick darauf zu werfen, wie sich die Neuzugänge im Kraichgau eingelebt haben und bisher präsentieren. Matthieu Delpierre hatte zunächst mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, als er im Kraichgau ankam. Den ersten Teil der Vorbereitung verbrachte er nahezu völlig mit Aufbautraining. Doch im zweiten Teil der Vorbereitung kämpfte er sich an das Team heran. In der Liga und im Pokal bestritt der 31-jährige Franzose jedes Spiel über 90 Minuten, erzielte ein Tor, ein Eigentor und leistete eine Torvorlage. Körperlich hat sich Delpierre weit entwickelt. Sein Schnelligkeitsdefizit hat er allerdings noch nicht völlig wieder aufgearbeitet. Seine Leistung ist insgesamt ansehnlich, jedoch noch mit Höhen und Tiefen, wie beispielsweise im DFB-Pokal oder gegen Eintracht Frankfurt. Doch zuletzt kam Delpierre - wie die gesamte TSG-Hintermannschaft - immer besser in Tritt und spielt sich langsam mit Nebenmann Marvin Compper ein. Der erhoffte Leader ist Delpierre in der Abwehr bisher phasenweise. Gelingt es ihm, noch mehr Konstanz in sein Spiel zu bekommen, dann kann der Ex-Stuttgarter, der großes Vertrauen bei Markus Babbel genießt, sich tatsächlich zum Abwehrchef und -stabilisator entwickeln. Fazit: Trotz Trainingsrückstands kam Delpierre sehr gut aus den Startlöchern. Er ist eindeutig einer der Gewinner des Bundesligastarts. |
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Kommentare
Insgesamt ist er sehr souverän und zweikampfstark. Sein Stellungsspiel ist besser als das von Compper und er bringt Ruhe in die Hintermannschaf t.
Veste ist sicher die Zukunft und es ist schade, dass er nicht spielt, aber Delpierre ist als Stabilisator der aktuell bessere Mann, da erfahrener und nicht so ungestüm wie Veste beim Stellungsspiel. Ohne Delpierre wäre unsere Sorge nicht nur das fehlende Spiel in der Offensive sondern weiterhin die Unmenge an Gegentoren.
Veste wird seine Chance bekommen, da bin ich mir sicher. Zudem kann er im Training viel von Delpierre lernen. Veste ist einfach noch nicht "fertig" genug. Was ist daran so schlimm? Ein paar Einsatzzeiten mehr dürften es allerdings schon sein.
Ich schließe mich daher den positiven Vorrednern an.
@Frank #3: Vorsah hatte aber auch regelmäßig böse Patzer und sein Stellungsspiel war nicht gut. Zweikampfstärke alleine reicht nicht in der BuLi, daher ist der Schritt für mich absolut nachvollziehbar .
Wieso er an RB verkauft wurde, ist mir ein absolutes Rätsel.
Die Baustellen sehe ich in anderen Mannschaftsbere ichen.
Ich sage nur: Demba Ba ist in England zur Zeit der Top-Torjäger mit 6 Toren in 7 Spielen.