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| Der Startelf-Check: Chris |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Donnerstag, den 16. August 2012 um 08:29 Uhr |
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11 Zugänge, 14 Abgänge. 1899 Hoffenheim hat vor seiner fünften Bundesligasaison einen großen Umbruch vollzogen. Trainer-Manager Markus Babbel konnte durch seine Doppelfunktion seine Vorstellungen umsetzen und trägt für den neuen Kader die Verantwortung. Doch welcher von Babbels 11 Neuzugängen schafft auf Anhieb den Sprung in die Startelf? 1899aktuell wirft einen Blick auf die Vorbereitung der Neuen und kommentiert deren Chancen, einen Platz in Babbels Stammformation zu erlangen. Mit teilweise großem Unverständnis wurde von manchem Experten und einigen Fans die Verpflichtung von Chris aufgenommen. Der Brasilianer wird nächste Woche 34 Jahre alt. Seine Verletztengeschichte ist lang. Nach einem verlorenen Jahr bei Eintracht Frankfurt wechselte Chris zum VfL Wolfsburg, wo er auf acht Einsätze in der Bundesliga kam in der vergangenen Saison. Chris kam spät in den Kraichgau. Die erste Vorbereitungsphase mit Schwerpunkt auf die athletische Entwicklung verpasste er. Der Brasilianer kann sowohl als Innenverteidiger als auch als defensiver Mittelfeldspieler agieren. Allerdings: Sowohl auf der Innenverteidigerposition als auch im Mittelfeld ist die Konkurrenz enorm. Delpierre, Vestergaard, Compper und Vorsah haben körperliche Vorteile gegenüber Chris. Vestergaard und Compper absolvierten zudem die komplette Vorbereitung unter Babbel und ließen kaum eine Trainingseinheit aus. Im Mittelfeld sind Tobias Weis, Daniel Williams, Sebastian Rudy und Sejad Salihovic Chris' Konkurrenten. Weis ist so fit, wie seit knapp zwei Jahren nicht. Williams und Rudy haben ebenfalls alle Trainingseinheiten in der Vorbereitung absolviert. Fazit: Durch die Verpflichtung von Chris ist die Konkurrenz im Kader noch höher geworden. Das ist momentan aber wiederum eher ein Nachteil für den Fast-34-Jährigen. Dass er über die Rolle des Back-Ups hinauskommen kann, ist momentan nur schwer vorstellbar. Startelfwahrscheinlichkeit: 10 %. |
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