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| Delpierre sagt Kapitänsamt ab! |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Mittwoch, den 27. Juni 2012 um 08:36 Uhr |
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Matthieu Delpierre möchte im Moment nicht Kapitän von 1899 Hoffenheim werden. "Das kommt für mich nicht in Frage", sagt Delpierre auf die Frage nach der vakanten Führungsposition. Der 31-Jährige kam vor der Saison ablösefrei vom VfB Stuttgart zur TSG. Bei den Schwaben war Delpierre unter Markus Babbel bereits Kapitän. Nun hat der Innenverteidiger aber andere Sorgen: "Ich muss mich auf mich konzentrieren. Da gibt es genug zu tun." Zurzeit laboriert Delpierre an einer Kniereizung. Nach einem verlorenen Jahr in Stuttgart möchte er in Hoffenheim erst einmal wieder auf die Beine kommen, ehe er sich für höhere Aufgaben empfiehlt. "In der letzten Woche der vorletzten Saison beim VfB hatte ich mir eine große Verletzung zugezogen und bin sechs Monate ausgefallen", berichtet Delpierre von seiner Leidenszeit beim VfB. "Es war schwierig, wieder in die Mannschaft zu kommen. Die Mannschaft hat gut funktioniert. Ich musste geduldig sein und habe keine Chance bekommen. Am Ende war es für mich ein schwieriges Jahr." Ein einziges Bundesligaspiel sammelte Delpierre beim VfB. Ausgerechnet im vorletzten Testspiel nach der Bundesligasaison verletzte sich Delpierre dann erneut, ehe er zur TSG aufbrach. "Ich habe eine Reizung im rechten Knie", sagt Delpierre, "aber ich bin schon im Lauftraining. Es sieht ganz gut aus, dass ich in zwei Wochen mit der Mannschaft trainieren kann." Dieses Mal ist es das rechte Knie, das ihm zu schaffen macht. "Das linke Knie war vor zwei Jahren ein Problem", sagt Delpierre. Auch damals fiel er lange aus. Aber der Franzose gibt Entwarnung: "Das hat mit der jetzigen Verletzung nichts mehr zu tun." Das Training seiner neuen Kollegen verfolgt Delpierre im Moment meist nur von der Seite, wo er mit Athletiktrainer Christof Elser im Aufbautraining arbeitet. "Ich hätte es mir besser gewünscht", sagt Delpierre über seinen Einstand. "Daran kann ich aber nichts ändern. Es gibt noch viele Wochen in der Vorbereitung. Ich falle nur etwa eine Woche aus. Das ist keine große Sache. Ich habe genug Zeit, um mich gut einzugewöhnen."
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