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| Babbel: "Das war sehr ordentlich" |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Montag, den 22. Oktober 2012 um 08:20 Uhr |
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Das 15.000. Spiel in der Geschichte der Fußball-Bundesliga war für zwei Akteure zugleich das Allererste: Denis Streker und Vincenzo Grifo feierten ihr Bundesligadebüt für 1899 Hoffenheim. Weil Daniel Williams und Sejad Salihovic gesperrt waren und Tobias Weis zu den Amateuren verbannt, bot sich die Chance für Streker im defensiven Mittelfeld. "Er hat sich diese Chance über sehr gute Einsätze in der zweiten Mannschaft verdient", sagte Markus Babbel. Der Bayer beobachtete die U23 zuletzt mehrfach. "Denis hat immer seine Leistung abgerufen. Die Jungs haben es sich über die letzten Monate verdient. Sie gehörten in der zweiten Mannschaft immer zu den Besten. Die Chance, die sich geboten hat, haben sie sehr gut genutzt." Streker war erst vor dieser Saison von Eintracht Frankfurts zweiter Mannschaft in den Kraichgau gewechselt. Der 21-jährige gebürtige Mainzer hatte sich über 10 Einsätze in der Regionalliga empfohlen. Babbel fand sein Debüt "sehr ordentlich" neben Sebastian Rudy im defensiven Mittelfeld. "Es ist sehr laufstark und hat sich in die Zweikämpfe geworfen und trotzdem müssen wir mit ihm weiter arbeiten." Allerdings: Sowohl beim 1:1-Ausgleich, als auch dem 2:2 war Streker nicht unbeteiligt. Beide Male agierte er im Zweikampf zu zaghaft und ließ aus zentraler Position vor dem Tor seinen Gegenspieler zum Torschuss kommen. In der 39. Minute konnte Tim Wiese den Schuss von Edgar Prib zwar gerade noch abwehren, war dann aber beim Nachschuss von Stieber chancenlos. Beim zweiten Treffer in der 84. Minute machte es Prib dann aus fast gleicher Position besser. Dennoch: "Toll zu sehen, dass wir Spieler aus dem eigenen Nachwuchs nach oben holen", fand Markus Babbel. Mit Vincenzo Grifo wurde ein weiterer Nachwuchsspieler eingewechselt, "der für Belebung in unserem Spiel gesorgt hat", fand der Trainer. Der 19-jährige Pforzheimer sei "ein echter Straßenfußballer", sagte Manager Andreas Müller. "Das macht Spaß ihm zuzusehen." Grifo kam im Sommer aus der A-Jugend des KSC in den Kraichgau und empfahl sich mit fünf Toren in elf Regionalligaspielen für höhere Aufgaben. Müller: "Man sollte werten, dass zwei Jungs aus dem eigenen Nachwuchs eine Chance bekommen. Das ist absolut positiv für den Verein." |







Kommentare
aber nachwuchs schön und gut wenn sie zu selten spielen ( vestergaard, thesker) oder garnicht (malbasic, wieser)
Williams ist da klar stärker.
Grifo frech und technisch sher stark, besser als Schipplock auf alle Fälle