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| Babbels Bilanz: Selbst Pezzaiuoli war besser |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Dienstag, den 18. September 2012 um 08:04 Uhr |
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Seit 17 Bundesligaspielen ist Markus Babbel nun Trainer von 1899 Hoffenheim, genau eine halbe Saison. Nach dem verpatzten Saisonstart mit vier Niederlagen in Folge und einem Torverhältnis von 4:11 in der Liga steht die TSG so schlecht da, wie noch nie. Der Blick auf Babbels Gesamtbilanz schärft das Bild. Babbel holte vier Siege, fünf Unentschieden und acht Niederlagen. Das ergibt insgesamt 17 Punkte und einen Punkteschnitt von genau einem Punkt pro Spiel in der Liga. Mit 17 Punkten in einer Halbserie hätte man sich in der Bundesligatabelle jeweils auf Rang 15 oder tiefer, also mitten im Abstiegskampf befunden. Nach 17 Punkten in 17 Spielen ist Markus Babbel damit sogar noch schlechter, als seine Vorgänger Marco Pezzaiuoli und Holger Stanislawski. Pezzaiuoli holte in seinen 17 Spielen mit der TSG 18 Punkte (fünf Siege, drei Unentschieden). Das ist ein immer noch nicht berauschender Punkteschnitt von 1,06 Punkten pro Spiel. Holger Stanislawski hatte letztes Jahr nach der Hinrunde 22 Punkte auf dem Konto. Insgesamt holte Stanislawski bis zu seiner Entlassung sechs Siege und sechs Unentschieden. Das ergibt einen Punkteschnitt von 1,2 Punkten pro Spiel. Unerreicht bleibt die Quote von Ralf Rangnick. Er schaffte mit der TSG zwei Aufstiege und die Herbstmeisterschaft. Rangnick holte während seiner Tätigkeit bei der TSG im Schnitt 1,69 Punkte pro Spiel, im Ganzen in 166 Spielen 73 Siege und 43 Unentschieden. |
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Babbel mit schwacher Punktausbeute in 17 Ligaspielen


Kommentare
Das sollte in Hoffenheim auch wieder zur obersten Devise werden! Wenn man nach großem Kampf verliert, dann ist das zwar nicht schön, aber man kann trotzdem erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Und irgendwann wird dieser Ansatz auch in guten Ergebnissen münden. Als Fan würde ich diese Geduld mitbringen. Und dann sind die obigen "Punktedurchschn itt Rechnungen" völlig obsolet.
Babbel wollte die Abwehr verbessern obwohl die Abwehr letztes Jahr nach der Hinrunde die viertbeste war, mit gerade mal 19 Gegentreffern und nach der Rückrunde immerhin noch 8er mit 47 Gegentreffern. Meiner Meinung war das eine gute Abwehr, die keineswegs verändert werden musste. Vestergaard hat einen super Job gemacht und jetzt spielt er fast garnicht. Das Problem war eher der Sturm, der letzte Saison weniger Tore geschossen hat, als das Mittelfeld. Wenn ich überlege, was da für Chancen vergeben wurde. Das war schon sehr traurig. Aber gerne erinnere ich mich auch daran, was "unser" Tom als auch für Dinger gehalten hat und vor allem, wenn er mal Fehler gemacht hat er sich der Presse gestellt und die Fehler zugegeben. Und das tolle war, er hat immer alles auf den Punkt gebracht und nicht lange drumrumgeredet genau so jemand fehlt uns jetzt.
Aber wie dem auch sei, jetzt kann man auch nichts mehr daran ändern, ich werde mir trotzdem jedes Spiel anschauen und hoffen, dass alles gut wird.
Wir haben eine Idee verraten und zahlen jetzt die Rechnung!
Zur Statistik ist noch zu ergänzen, wie viel Vorbereitungsze it und wie viele Einkäufe der Trainer veranlassen konnte - da wäre dann Markus Babbel dann wieder ganz weit oben.