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| Babbel: "Hoffe, dass diese bescheuerte Pyrotechnik aufhört!" |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Donnerstag, den 23. August 2012 um 13:39 Uhr |
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Die 50. Bundesligasaison steht unmittelbar vor der Tür. Für 1899 Hoffenheim wird es die fünfte Saison im Oberhaus. Markus Babbel hat breit gefächerte Ansprüche an die bevorstehende Saison. Mit 1899 Hoffenheim will er sich für den internationalen Wettbewerb qualifizieren. Für die Fans wünscht sich Babbel, "attraktiven Fußball" und, "dass die Fans gerne ins Stadion gehen." In Richtung Fanszene hat Babbel aber noch einen anderen Wunsch: "Darüber hinaus hoffe ich auf eine friedliche Saison, dass diese Idioten mehr und mehr kaltgestellt werden und diese bescheuerte Pyrotechnik endlich aufhört. Ich kenne keinen Spieler und Verantwortlichen, der das gut findet. Es nervt, es stinkt und es bringt keinen auch nur einen Millimeter weiter!" Babbel findet: "Es gibt so tolle Choreografien und Schlachtrufe. Das bringt einer Mannschaft viel mehr. Ich hoffe, dass die Vielzahl der tollen Fans, etwas geboten bekommen. Die Zahl der Chaoten ist minimal." |
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Kommentare
Ob da Apelle, drastisch hohe Strafandrohung, oder noch mehr Kontrolle Wirkung zeigen? Da habe ich Zweifel. Selbst die Videoüberwachun g hilft in den meisten Fällen nicht weiter. Es ist immer der gleiche Ablauf. Die welche das Feuerwerk zünden werden durch übergroße Banner und Fahnen abgedeckt. So wird verhindert, dass die Verursacher per Video erfasst werden können. Rechtlich kann man die „Schützer“ nicht belangen. Man kann schlicht den Beweis nicht führen, dass das „schützen“, mit Absicht geschieht.
Das ganze kontrolliert ablaufen zu lassen wird auch scheitern. Den Versuch hat man in Neapel, zu Maradonas Zeiten, wieder abgebrochen. Da war es vor Spielbeginn geduldet, dass beide Fangruppen ihr Feuerwerk kontrolliert zünden durften. Das hat nicht funktioniert. Immer öfter kam es zu Spielunterbrech ungen weil beide Fan Parteien sich nicht an die Regelung gehalten haben und auch während des Spiels Feuer gelegt haben.
Was also tun? Ein Weg wäre, Vereinen welche durch PIRO auffallen, bei den nächsten zwei Spielen, nicht mehr zu erlauben, Banner und Fahnen mit in den Block zu nehmen. Damit würde zumindest mal verhindert, dass Straftaten mit diesen Utensilien verdeckt werden können. Das gleiche sollte gelten wenn sich Fans deutlich unkenntlich machen. Wer die Absicht hat, andere Fans nicht zu gefährden, muss sich nicht vermummen.
Banner und Fahnen gehören für mich in die Fankurven. Werden die aber benutzt um die Mehrheit der Stehplatzfans in Verruf zu bringen, müssen diese Maßnahmen getroffen werden.
Würde mich freuen wenn hier viele Ihre Meinung sagen.
Wolfa
Mehr gibt es dazu NICHT zu sagen!