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| Pezzaiuoli kassiert noch bei jedem Punktgewinn von Hoffenheim |
| Geschrieben von: Wolfgang Brück |
| Mittwoch, den 14. September 2011 um 00:40 Uhr |
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Nach dem 4:0-Sieg in Mainz freute sich auch Marco Pezzaiuoli (42). Denn der Ex-Trainer von 1899 Hoffenheim kassiert bei jedem Punktgewinn mit. „Es ist klar, dass er sowohl in der Bundesliga als auch im Pokal an den Prämien partizipiert. Schließlich hat er bei uns einen Vertrag als Co-Trainer bis 2013“, sagt Manager Ernst Tanner.
Neben Schon aus eigenem Interesse verfolgt man deshalb im Kraichgau die weitere Karriere des kurzzeitigen Chefcoachs. Nachdem aus einem Wechsel nach Köln nichts wurde, durfte sich Pezzaiuoli jetzt Hoffnungen machen, Dietmar Constantini als Nationaltrainer von Österreich zu beerben. Sowohl beim 2:6 in Gelsenkirchen als auch beim 0:0 gegen die Türkei in Wien war „Pezza“ im Stadion. Versehen mit Empfehlungen von 1899-Profi Andreas Ibertsberger. „Pezzaiuoli ist ein moderner Trainertyp wie Klopp oder Tuchel und zudem ein angenehmer Mensch“, wird der 15-malige österreichische Nationalspieler im Wiener Kurier zitiert. Der Mannheimer würde sich die Aufgabe zutrauen. „Mit einer klaren Philosophie und einer klugen taktischen Ausrichtung muss Österreich den Anspruch haben, mit einem jungen und hungrigen Team in einer Qualifikation den zweiten Platz zu legen“, wirbt er für sich. Doch die Chancen sind nicht gut. Aussichts- reichster Kandidat ist Landsmann Franco Foda, der überraschend mit Sturm Graz Meister wurde. Der ÖFB verhandelt derzeit mit dem Klub aus der Steiermark wegen der Freigabe. Auch Otto Rehhagel und Christoph Daum werden bessere Chancen eingeräumt, in Österreich legt man Wert aufs Prestige. Da wird es kaum helfen, dass Pezzaiuoli nicht an mangelndem Selbstbewusstsein leidet und trotz einer Bilanz von nur fünf Siegen in 18 Pflichtspielen nicht einsehen mochte, dass er Holger Stanislawski weichen sollte. Viel spricht dafür, dass der Fußballlehrer wieder beim DFB landet, wo er als U 17-Europameister seinen größten Erfolg feierte. Mit Bundestrainer Joachim Löw und Sportdirektor Matthias Sammer hat er einflussreiche Fürsprecher. Mit Löw ist er seit der gemeinsamen Zeit in Karlsruhe befreundet, 2006 sollte er sogar Co-Trainer der Nationalmannschaft werden, selbst als Sportdirektor war er im Gespräch. |
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