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| Liverpool bekräftigt Interesse an Gylfi Sigurdsson |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Dienstag, den 05. Juni 2012 um 10:21 Uhr |
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Zwickmühle könnte man die Situation für Gylfi Sigurdsson wohl nennen. Im April sagte er offiziell, er wolle gerne in Wales bei Swansea City und seinem sportlichen Ziehvater, Trainer Brendan Rodgers bleiben. Hoffenheim und Swansea einigten sich auf eine Rekord-Ablösesumme für die Waliser von rund 8,5 Millionen Euro. Auch Sigurdsson gab seine mündliche Zustimmung. Kurz danach wechselte Rodgers zum großen FC Liverpool und seither steckt der Wechsel Sigurdssons im Stau. Sigurdsson muss nun wählen, ob er immer noch zu Swansea wechseln will, wo noch kein neuer Trainer feststeht und seine Chancen auf Einsätze unkalkulierbarer sind. In Hoffenheim, wo Sigurdsson von Ralf Rangnick geholt wurde und ein halbes Jahr später unter Holger Stanislawski nahezu abgeschrieben war, hat der 22-jährige Isländer keine guten Erfahrungen mit der Situation gemacht. Nun zögert Sigurdsson mit der Vertragsunterschrift bei den "Swans". Und Rodgers wirft seinen Hut im Buhlen um den Mittelfeldspieler erneut in den Ring. In Diensten des FC Liverpool bekräftigte Rodgers gegenüber "The Chester Cronicle" und "Bleech Reporter" noch einmal sein Interesse an Gylfi: "Wenn er auf den Markt kommt, muss ich interessiert sein. Er weiß, dass ich seine Fähigkeiten schätze. Gylfi kam nach Swansea, weil ich dort Trainer war und seine Torbilanz ist fantastisch. Ich habe den Klub dazu gedrängt, eine Einigung zu erzielen und Gylfi zu kaufen - und sie taten es." Rodgers will die Entscheidung Gylfi Sigurdsson überlassen, ob er doch noch in den Vertrag mit Swansea einwilligt, oder nicht. Rodgers: "Also habe ich zu Huw [Jenkins, Swanseas Präsident] gesagt: 'Ich unternehme nichts. Es ist ein Spieler, den ihr wollt, aber es liegt jetzt an Gylfi.' Wenn er auf den Markt kommt, muss ich interessiert sein. Ich sagte zu Huw: 'Wenn ich mit dem Jungen rede, sage ich ihm, er soll mit dem neuen Trainer reden, egal wer es ist.' Wenn er sich damit aber nicht wohlfühlt, ist er auf dem Markt - und ich kümmere mich um ihn." In England rechnen einige Medien längst damit, dass der Wechsel Sigurdssons zu Swansea endgültig platzt und der Isländer in Diensten von 1899 Hoffenheim stattdessen zu Liverpool wechseln wird. Swansea City bestätigte inzwischen bereits die Verzögerungen des Transfers: "Wir haben alles getan, was wir können, um eine Einigung mit Gylfi bei seinem Gehalt und der Ablösesumme zu erreichen, aber er ist jetzt in den Urlaub gefahren, was alles etwas verzögert. Wie auch immer: Wir haben Hoffnung, es in der nächsten Woche abzuschließen", sagte Swanseas Präsident Huw Jenkins. Im Moment sieht es allerdings eher nach einem längeren Poker aus. Und solange Swansea keinen neuen Trainer vorweisen kann, spricht einiges gegen einen Wechsel Sigurdssons zu Swansea. Die TSG betonte bereits, sie erwarte Sigurdsson in vierzehn Tagen zurück zum Trainingsstart. Auch für sie wäre es der Auftakt in einen neuen Transferpoker um den Isländer - mit dem FC Liverpool. |
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