By A Website Design
| Sigurdsson: Bei Stani "nicht die Möglichkeiten bekommen"! |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 07:39 Uhr |
|
Gylfi Sigurdsson verließ 1899 Hoffenheim in der Winterpause. Der 22-jährige isländische Nationalspieler ließ sich für ein halbes Jahr in die Premier League, zu Swansea City ausleihen. Dort traf er auf Trainer Brendan Rodgers, der Sigurdsson in Reading zum Profi machte. Die ersten Spiele für den Isländer, der in Hoffenheim noch bis 2014 unter Vertrag steht, verliefen vielversprechend. Gegen Top-Klubs wie Arsenal London und den FC Chelsea war Sigurdsson bester Mann, bereitete zwei Tore vor. In fünf Spielen in England gelang Sigurdsson ein Tor und drei Torvorlagen. Im Interview mit der „Rhein-Neckar-Zeitung“ spricht Sigurdsson erstmals über die Gründe für seinen Abgang aus Hoffenheim im Winter. Gylfi Sigurdsson, sie haben inzwischen sechs Spiele für ihren neuen Klub Swansea absolviert und sind dabei gleich auf Top-Klubs wie Arsenal und Chelsea getroffen. Sind sie zufrieden mit ihrem Start? Sehr zufrieden. Wir haben gegen Arsenal mit 3-2 in meinem allerersten Spiel gewonnen und danach unglücklich nur 1-1 gespielt gegen Chelsea. Swansea hat einige sehr gute Fußballer und einen grandiosen Trainer Brendan Rodgers. Alle Jungs kommen gut miteinander aus und wir arbeiten als Gruppe hart. Swansea hat im Moment vielleicht das beste Passspiel in der Premier League und ich bin froh, dass ich hier spiele. Wie war es, gleich im ersten Spiel gegen eine Legende wie Thiery Henry zu spielen? Es war toll gegen Henry zu spielen. Er ist ein toller Spieler, eine echte Arsenal-Legende und einer der besten Spieler, die je in der Premier League gespielt haben. Wer sind ihre Vorbilder in England? Meine Vorbilder sind Frank Lampard und David Beckham. Warum haben sie Hoffenheim im Winter verlassen? Ich wollte eigentlich nicht gehen, weil ich sehr gerne in Hoffenheim lebe und die Fans dort wirklich liebe! Aber ich möchte auch Fußballspielen und diese Möglichkeit habe ich in Hoffenheim zuletzt nicht bekommen. Wann ist die Entscheidung, sich ausleihen zu lassen, herangewachsen? Ich habe von Swanseas Interesse gehört, als ich in Island im Weihnachtsurlaub war. Dann haben sich Swansea und Hoffenheim auf eine Leihe geeinigt. Gab es noch andere Angebote außer von Swansea? Warum haben sie sich für die Waliser entschieden? Ich glaube, einige Klubs hatten Interesse an mir, aber als ich hörte, dass Swansea interessiert war, wollte ich dorthin, denn ich kenne den Trainer Brendan Rodgers noch aus Reading und weiß, wie er Fußball spielen lässt. Sie sind in Reading im Internat aufgewachsen, bevor sie nach Hoffenheim kamen. Wie war die Rückkehr nach Großbritannien für sie? Es ist natürlich etwas verschieden von Deutschland. Aber nach so vielen Jahren bei Reading kenne ich den Fußball hier natürlich auch sehr gut. Wie war ihr Verhältnis zu Holger Stanislawski? Es war o.k. Der Trainer wählte das Team aus, und wenn man nicht dabei ist, muss man das akzeptieren und noch härter arbeiten. Das habe ich gemacht, aber trotzdem nicht die Möglichkeiten bekommen, die ich mir erhofft hatte. Als ich dann hörte, dass Swansea mich ausleihen will, hielt ich es für eine gute Gelegenheit, wieder Fußball spielen zu dürfen. Holger Stanislawski sagte in einem Interview der „Bild“-Zeitung, sie hätten über einen Berater mitteilen lassen, dass sie „keinen Bock“ mehr hatten, für Hoffenheim zu spielen. Was sagen sie dazu? Hat er das wirklich gesagt? Ich war immer bereit und für Hoffenheim zu spielen. Ich war einhundert Prozent fokussiert und habe sehr hart gearbeitet, weil ich dem Team immer helfen wollte. Aber das Problem war, dass er mich nicht aufgestellt hat. Inzwischen ist Markus Babbel neuer Trainer. Ihr Vertrag im Kraichgau läuft noch bis 2014. Können sie sich vorstellen, im Sommer nach Hoffenheim zurückzukommen, oder würden sie lieber in England bleiben? Das werden wir im Sommer klären, ich möchte einfach Fußball spielen. Ich habe einen Vertrag in Hoffenheim und habe mich sehr wohl gefühlt, aber ich wollte nicht für viele Monate auf der Bank sitzen. England ist auch ein großartiger Platz, um Fußball zu spielen und ich genieße meine Zeit im Moment bei Swansea. Es ist toll, wieder unter Brendan Rodgers zu spielen. Ich bin bis zum Saisonende hier und möchte dem Team helfen, in der Premier League zu bleiben. Wir werden sehen, was danach passiert. Wie sehen ihre Pläne im Sommer aus? Nach der Saison werde ich erst einmal zurück nach Island gehen, um im Juni etwas zu entspannen und meine Familie und Freunde wieder zu sehen. Welche Reaktionen haben sie aus Hoffenheim von Fans und Spielern nach ihrem Wechsel erhalten? Positive Reaktionen. Viele wollten, dass ich in Hoffenheim bleibe, aber jetzt wünschen sie mir auch Glück mit Swansea, damit ich im Sommer noch stärker nach Hoffenheim zurückkehre. Wozu, glauben sie, ist Hoffenheim in der Rückrunde noch fähig? In Hoffenheim gibt es großartige Spieler im Team und sehr gute Bedingungen. Ich glaube, Hoffenheim hätte das Potenzial, um unter die ersten fünf zu kommen. |
Meldungen des Tages
Polanksi: "Wir feiern jetzt nicht den Klassenerhalt!"
Schipplock: "Ich nehme die Joker-Rolle gerne an!"
Hoffenheim ist der Rettung nahe
Letzte Fan-Meinung:
Polanksi: Wir feiern jetzt nicht den Klassenerhalt!
Sollte Tobi Weis am Montag nicht spielen, müssen s...
24.05.13 15:18
Fans: Gut gemacht, Jungs!
ich geb meinen Senf erst dann ab, wenn das Wunder ...
24.05.13 14:50
Fans: Gut gemacht, Jungs!
Super Leistung!! Das ist Bundesligaleist ung!! Wei...
24.05.13 14:35







Kommentare
Sorry, aber das was du da schreibst, ist doch populistisch und wenig valide.
Sigurdsson hat sich in Hoffenheim für einen Ausländer extrem schnell integriert, spricht gut deutsch und ist als Spieler akzeptiert.
In der Saison 2010/11 war er Top-Scorer und extrem kreativ im Spielaufbau. Natürlich ist er für sein Alter noch etwas unbeständig, aber das ist ja Teil unseres Konzeptes (junge entwicklungsfäh ige Spieler). Ihn müsste man mit Vertrauen und Spielpraxis sowie zielgerichtetem Training entwickeln und zur Kontinuität bringen.
Stattdessen hat ihn Pezzaiouli nach dem extrem schwachen Spiel gegen Gladbach am 25. Spieltag auf die Bank verbannt und vier Spiele nicht eingesetzt. Danach kam er zurück und konnte in den letzten fünf Spielen überzeugen, dabei war einzig Wolfsburg am letzten Spieltag etwas schwächer, was der Gesamtleistung der Mannschaft entspricht.
Im Sommer 2011 hat er sich verletzt und Teile der Vorbereitung verpasst. Danach hat er sich wieder rangekämpft und hat bei Stani keine Einsätze/Chance erhalten.
Nachvollziehbar , dass ein hungriger Kicker in seiner besten Zeit spielen will und einer Leihe zustimmt. Speziell wenn es um einen Verein geht, bei dem sein ehemaliger Trainer und Mentor aktiv ist. Gylfi ist ein toller Spieler und würde unserem Team gerade aktuell sehr helfen. Johnsson ist ein anderer Typ Spieler und ebenfalls wichtig, aber die beiden kannst du nicht vergleichen.
9 Mio Ablöse? Von was träumst du nachts? Aktuell hat er einen Marktwert von 7 Mio. und unser Manager hat bisher noch nicht bewiesen, dass er Spieler über Marktwert verkaufen kann. Die Preisentwicklun g wird von seinen Leistungen in England abhängig sein. Und wenn er wechselt dann zu einem größeren Verein dort oder fest zu Swansea (wenn sie ihn sich leisten können). Das Gerücht mit dem HSV halte ich für weniger wahrscheinlich, da die finanziell (auch nach dem Adler-Transfer) bekanntlich nicht auf Rosen gebettet sind.
Natürlich hat er bei seinen Einsätzen nicht gut gespielt, aber er war lange verletzt und man muss sich auch mal die gesamte Mannschaftsleis teung aus diesen Spielen anschauen.
Also Herr Babbel: Holen sie Gylfi im Sommer zurück und geben sie ihm das Vertrauen und die Einsatzzeiten, die er verdient.Sie würden damit der Mannschaft und den Fans einen großen Gefallen tun.
Bis dahin wünsche ich Gylfi viel Erfolg, viele Tore und viel Spaß in Swansea!
Klingt euch noch der Satz von Stani, zu Gylfis Abgang in den Ohren?
Alle, die jetzt wegen dem Umgang mit Stani heulen, er war bei Spielern, mit welchen er nicht konnte, auch nicht zimperlich.
Gylfi ist ein Supertyp und Fußballer, hoffentlich kommt er im Sommer zurück. Solche Charakter braucht Hoffe.
Gylfi viel Erfolg bei Swansea und es wäre super, dich im Sommer wieder bei Hoffe zu sehen. Dein Name steht noch auf meinem Trikot!
lassen Sie sich diesen Ausnahmespieler nicht durch die Lappen gehen. Egal was Herr Tanner dazu sagt.