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| Stanislawski: "Das ist vergeudete Mühe" |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Dienstag, den 03. Januar 2012 um 08:32 Uhr |
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Beim Thema Gylfi Sigurdssons wurde 1899 Hoffenheims Trainer Holger Stanislawski gestern beim Trainingsauftakt einsilbig. "Natürlich kann ich mir Gründe denken, aber ich habe es nicht mitgeteilt bekommen", sagt Stanislawski über den Wechsel des Isländers nach Wales. "Er wollte es so." Gestern wurde die Meldung bekannt, dass Gylfi Sigursson zu Swansea City in die englische Premier League wechselt. Bereits am Nachmittag absolvierte Sigurdsson die obligatorischen Tests bei seinem neuen Arbeitgeber. "Ich habe von seinem Berater erfahren, dass er wechselt", kommentiert Stanislawski den Wechsel. Es herrschte offenbar Funkstille zwischen Spieler und Trainer. "Mein Veto habe ich nicht eingelegt. Es ist so, wie es ist." Es wirkt, als habe Sigurdsson den Verein Hals über Kopf verlassen. "Ein Gespräch gab es nicht", so Stanislawski über seine Beteiligung am Wintertransfer seines vor der Saison torgefährlichsten Mittelfeldspielers. In Hoffenheim soll sich Sigurdsson nicht mehr wohlgefühlt haben, ist aus seinem Umfeld zu hören. Das Verhältnis zwischen Spieler und Trainer ist interpretationswürdig. Einen Versuch, die Gründe des Isländers zu erfragen, oder ihn von einem Verbleib zu überzeugen, unternahm Stanislawski nicht. "Wenn einer nicht hier spielen möchte, brauche ich nicht versuchen, ihn umzustimmen. Das ist vergeudete Mühe." Sigurdsson war mit einem geschätzten Marktwert von rund 7,5 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) aktuell Hoffenheims wertvollster Spieler. In der Hinrunde kam Sigurdsson sieben Mal zum Einsatz und leistete eine Vorlage. In der Vorsaison erzielte der Isländer 10 Tore in Liga und Pokal und war damit der torgefährlichste Mittelfeldspieler, den die TSG bisher je hatte. Sein Vertrag bei 1899 Hoffenheim endet 2014. |






