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| UPDATE: Vukcevic-Unfall: Zustand kritischer als bekannt |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Mittwoch, den 03. Oktober 2012 um 11:40 Uhr |
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Wie ist der Gesundheitszustand von Boris Vukcevic? 1899 Hoffenheim und die Uniklinik in Heidelberg sprechen inzwischen nur noch vom "Koma" und nicht mehr vom "künstlichen Koma". Die Heidelberger Uniklinik hatte sich am Montag erstmals zur aktuellen Situation von Boris Vukcevic geäußert. Die Mediziner teilten mit: "Vukcevic liegt im Koma." Der Unterschied ist bedeutend: Während beim künstlichen Koma der Patient wieder aufgeweckt werden kann, ist das beim eigentlichen Koma meist nicht möglich. Den Ärzten bleibt dann nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis der Patient aufwacht. Vukcevic war offenbar zunächst nach seinem Unfall in ein künstliches Koma versetzt worden. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen fiel der TSG-Profi dann ins Koma. Allerdings wird sein Zustand weiterhin medikamentös kontrolliert, um ein plötzliches, ungewolltes Aufachwachen zu verhindern und seinen Zustand zu stabilisieren. Dies stellte der Verein heute noch einmal klar. Es sei bei der schwere der Gehirnverletzung normal, dass ein Patient ins Koma falle, so der Verein. Im Fall der angewandten Hirndrucktherapie werde die Medikation schrittweise zurückgenommen und erst nach einem vollständigen Absetzen sei feststellbar, ob der Patient überhaupt noch in einem normalen Koma liege. Hier die Erklärung der Heidelberger Uniklinik im Wortlaut: "Boris Vukcevic wurde nach seinem Unfall am Freitag, dem 28. September 2012, ins Universitätsklinikum Heidelberg gebracht und wird dort behandelt. Nach zwei Operationen am Kopf und Gehirn ist sein Zustand kritisch, aber stabil. Eine Prognose ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich und wird voraussichtlich erst in den nächsten Wochen möglich sein. Vukcevic liegt im Koma. Seine behandelnden Ärzte tun alles, um das Gehirn vor weiteren Schäden zu bewahren." Vukcevic war am frühen Freitagnachmittag auf der B45 zwischen Bammental und Mauer auf die Gegenfahrbahn geraten und nahezu frontal in einen Kieslaster geprallt. Er wurde von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Nach einer Notoperation in der Heidelberger Uniklinik liegt der 22-jährige im künstlichen Koma.
Weitere Berichte zum Unfall von Boris Vukcevic:
Boris Vukcevic schwebt in Lebensgefahr Keine Spielverlegung beantragt Pressemitteilung der TSG 1899 Hoffenheim Pressemitteilung der Heidelberger Polizei
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