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| Beck erklärt die neue Defensiv-Taktik |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Dienstag, den 21. Februar 2012 um 07:55 Uhr |
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"Pressing, wie unter Ralf Rangnick", hat Boris Vukcevic die taktische Marschrichtung von Markus Babbel genannt, die die TSG phasenweise in den ersten beiden Spielen unter dem neuen Trainer zeigte. Kapitän Andreas Beck erklärt ausführlich, was sich im Vergleich zu Holger Stanislawski in der Defensive geändert hat. Beck: "Die Maßstäbe waren andere. Wir wollten oft hoch stehen mit den Außenverteidigern, diagonale Bälle spielen und die 6er sollten die Bälle abholen." Dadurch entstanden für jeden einzelnen Spieler weite Räume, die er alleine beackern musste. Außen- und Innenverteidiger standen weit auseinander, ebenso die Flügelstürmer und die Außenverteidiger. Und jetzt? "Jetzt ist die Hauptprämisse: Ordnung. Wir wollen von innen nach außen verteidigen. Die Räume gegen den Ball sind nicht ganz so groß, weil wir nicht in vorderster Reihe angreifen. Das Gebiet, in dem wir ackern, beschränkt sich auf 30, 35 Meter in der Mittelzone", so Beck. Er begründet: "Da hat man kürzere Wege, um in die Zweikämpfe zu kommen. Wenn man dann Bälle gewinnt, fühlt sich das einfach gut an. Das ist die Basis. So tut man es dem Gegner schwer." Dazu hat Markus Babbel auch die Formation in der Defensive geändert. Aus dem 4-2-3-1 im Spielaufbau mit dem Ball wird gegen den Ball ein 4-4-1-1. Die Defensive beginnt bei Stürmer Srdjan Lakic. Je nachdem, welchen Innenverteidiger er angreift, muss hinter ihm die komplette Mannschaft reagieren. Beck: "Die vorne lenken den Gegner, die beiden Viererketten sollen den Ball gewinnen." Lakic und der dahinterstehende Firmino versuchen, den Spielaufbau des Gegners in eine Richtung zu steuern. Die beiden 4er-Ketten verschieben auf eine Seite und dann soll die Falle zuschnappen. Das Ziel: "Durch Balleroberungen einen kurzen Weg zum Tor haben, damit man aus der Kompaktheit agiert", so Beck. "So können wir uns mehr Torchancen erarbeiten durch unsere schnellen Leute, wenn wir einen Ballgewinn haben. Das tut uns gut. Es ist leichter, wenn man den Ball 30 Meter vor dem Tor erobert, als wenn man 90 Meter vom Tor entfernt ein Spiel aufbauen muss." Auch jedem einzelnen Spieler gibt es mehr Sicherheit. Beck ist dafür ein gutes Beispiel. Bereits 9 Gelbe Karten sammelte er in dieser Saison, weil er oft allein gegen einen oder zwei Gegner stand, taktische Fouls begehen musste. In den beiden Spielen unter Babbel beging Beck deutlich weniger Fouls und erhielt noch keine Gelbe Karte. Seine Erklärung: "Wir haben es definitiv leichter! Man hat immer das Gefühl, dass einer da ist, der helfen kann." In Becks Fall war es der schnelle Boris Vukcevic, der nicht nur in der Offensive wirbelte, sondern in der Defensive mit nach hinten bis an den eigenen Sechzehnmeterraum arbeitete. Beck: "Nicht der Erste muss den Ball gewinnen, sondern es ist noch jemand da." Wenn ein Gegner beispielsweise Vukcevic umdribbelt, steht Beck nun so dicht dahinter als Absicherung, dass er leichter den Ball gewinnen kann. "Damit fahren wir meiner Meinung nach auch gut", sagt Beck über das neue System, gibt aber auch zu bedenken: "Aber wenn die beiden Viererketten zu dicht aufeinander stehen, haben es die gegnerischen 6er zu leicht, das Spiel aufzuziehen." Viel Laufarbeit also, für das Team von Markus Babbel."Ich bin fest davon überzeugt, dass es aufwärts geht. Wir sind gewillt, diese Dinge umzusetzen", so Beck. Diese taktischen Umstellungen sind auch der Grundstein, für ein schnelleres, direkteres Offensivspiel zum Tor, ohne groß und lange Spielzüge einzustudieren. Denn: "Bei Spielzügen und Automatismen mit dem Ball, da brauchen wir noch Zeit", weiß Beck. |
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Kommentare
Und dieser "Kapitän" erklärt uns nun das Pressing und nach vorne spielen, und das als Vorbild des Rück-u. Querpasses.
Man beachte nur seine einzige Konstante, das ist die Bewertung durch die RNZ die sich immer zw. 4,5 und 5 bewegt.