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| Kommt Hoffenheims Sturm jetzt in Fahrt? |
| Geschrieben von: Jonas Keinert |
| Mittwoch, den 26. September 2012 um 13:28 Uhr |
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Heute gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Vedad Ibisevic geht seit dem vergangenen Winter für den VfB Stuttgart auf Torejagd. Der Bosnier war 1899 Hoffenheims erfolgreichster Stürmer. Einen legitimen Nachfolger konnte man bei der TSG bisher noch nicht ausmachen. Wie in der Vorsaison, fehlt der TSG auch in der noch jungen Bundesligarunde bisher vor allem ein echter Knipser. Rund 11,5 Millionen Euro gab Markus Babbel im Sommer aus, um Eren Derdiyok und Joselu für die zentrale Sturmposition zu verpflichten. Hinzu kommt Sven Schipplock. Insgesamt ist die Torausbeute der TSG mit 7 Treffern in vier Ligaspielen gut. Hier belegt 1899 im Ligavergleich den sechsten Platz. Das Mittelfeld um Usami, Salihovic, Vukcevic, Firmino und Co ist so torgefährlich, wie im Vorjahr. Bemerkenswert. Allerdings: Noch kein einziges Tor wurde von einem Stürmer erzielt. Trainer Markus Babbel, der für die mehr als 11 Millionen Euro teuren Investitionen Joselu und Derdiyok verantwortlich zeichnet, wird nicht müde zu betonen: "Ich bin froh, dass die beiden da sind. Beide haben Qualität. Beide wissen, wo das Tor steht und wir werden in Zukunft noch viel Freude mit ihnen haben." Diese Qualität müssen die beiden Top-Einkäufe auch endlich im Spiel unter Beweis stellen. Sollte die TSG in ihrer Mannschaftsleistung jetzt in die Spur finden, wird es auch für Hoffenheims Stürmer leichter. Babbel ist zuversichtlich. Gegen Hannover 96 schaffte es Joselu erstmals in die Startelf: "Joselu brauchte noch etwas Zeit, findet sich aber immer besser zurecht und kommt mit dem Training zurecht. Man hat gesehen, dass er ein Spieler ist, der viel unterwegs ist, Bälle gut halten kann und weiß, wo das Tor steht und körperlich noch zulegen muss. Er reißt viele Räume für seine Mitspieler." Eren Derdiyok ist offensichtlich sein körperlicher Zustand immer noch einer Top-Leistung, wie etwa im Spiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Deutschland, als Derdiyok vor einigen Monaten drei Tore erzielte, im Weg. Babbel: "Eren ist körperlich besser beieinander, hat da aber noch Schwierigkeiten, das hohe Tempo über einen längeren Zeitraum mitzugehen. Das ist für mich nicht unnormal, weil er in Leverkusen nicht so viel Spielzeit bekam und auch trainingstechnisch nicht so gefordert wurde, wie ich es mir gewünscht hätte." Eine weitere Alternative steht Markus Babbel wieder zur Verfügung. Stürmer Sven Schipplock hat seine Fersenverletzung überwunden und kann wieder eingesetzt werden. Vielleicht schafft einer der Drei ja heute im direkten Vergleich die Wachablösung von Ibisevic. |
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