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| Müller macht’s und Fans zweifeln |
| Geschrieben von: Frank Enzenauer |
| Mittwoch, den 19. September 2012 um 07:26 Uhr |
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Trotz großer Bedenken in Fankreisen engagiert Bundesliga-Schlusslicht TSG 1899 Hoffenheim Andreas Müller als neuen Sportdirektor. Am Donnerstag soll der 49-jährige Ex-Manager des FC Schalke 04 auf einer Pressekonferenz im Zuzenhausener Trainingszentrumvorgestellt werden. „Er hat uns mit seinen Vorstellungen überzeugt. Wir sind der Meinung, dass er der Richtige ist, um der TSG an entscheidender Stelle ein Stück mehr Stabilität zu verleihen“, erklärte gestern Geschäftsführer Alexander Waldi, der mit Gesellschafter Dietmar Hopp, Vereinspräsident Peter Hofmann und Trainer Markus Babbel diese Personalentscheidung getroffen hat. Im März dieses Jahres hatte Babbel nach der Entlassung von Ernst Tanner auch den Managerjob in Hoffenheim übernommen, bat nun je-doch den Verein um Entlastung. „Ich bin Trainer, das macht mir mehr Spaß.“ Andreas Müller, Ex-Profi beim VfB Stuttgart, bei Hannover 96 und Schalke, stieg 2009 nach seinem Rausschmiss bei den „Königsblauen“ in die Spielerberaterfirma GoalSky AG ein und sitzt dort im Vorstand. „Er hört da auf“, sagte 1899-Geschäftsführer Waldi auf RNZ-Nachrage, „es wird keine Paralleltätigkeit geben.“ Weil Müller als Schalke-Manager sehr gute Kontakte pflegte zu Hopp- Freund Roger Wittmann, Hoffenheims aktuell einflussreichstem Spielerberater, befürchten 1899-Anhänger eine noch stärkere Machtkonzentration. Von „Vetterleswirtschaft“ ist in Internet-Foren die Rede, und bei einer Umfrage auf 1899aktuell.de gaben 79 Prozent der Teilnehmer an, Müller sei der falsche Manager für den Kraichgau-Klub. Derweil hofft Hoffenheim (null Punkte, 4:11 Tore) auf eine Wende in der Bundesliga, muss aber am Sonntag gegen Hannover 96 ein Torhüterproblem lösen. Tim Wiese (30), der zuletzt beim 3:5 in Freiburg arg patzte, zog sich dabei einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zu, wie eine Untersuchung bei Mannschaftsarzt Dr. Henning Ott ergab. Wiese fällt voraussichtlich zwei Wochen aus, den Routinier vertreten soll der Belgier Koen Casteels (20). Am Dienstag stützte der Verein abermals seinen angezählten Trainer Babbel. „Wir sind sicher, dass er das Team aus der zurzeit sportlich schwierigen Situation herausführen wird“, hieß es in einer Pressemitteilung. |
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Kommentare
Das Ergebnis war eine Personalpolitik in den beiden vergangenen Jahren, worüber bei der TSG wohl niemand stolz sein kann.
"...um der TSG an entscheidender Stelle ein Stück mehr Stabilität zu verleihen" - Stabilität? Als wievielter Manager in den letzten Jahren ...
Ralle komm zurück! Bitte.
Jetzt geht es um einen Sieg gegen Hannover, ich drücke unserer TSG jedenfalls die
Daumen. Nichts ist unmöglich !