Gustavo: "Ich kann Fußball manchmal nicht verstehen"
Geschrieben von: Jonas Keinert   
Sonntag, den 14. März 2010 um 22:00 Uhr

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Hoffenheims Abräumer kehrte nach seiner Sperre zurück aufs Feld und war nach der Niederlage bitter enttäuscht

Ein Häufchen Elend kam nach dem Spiel aus dem Hoffenheimer Kabinentrakt. Mittelfeldspieler Luiz Gustavo war die Enttäuschung nach dem 0:1 gegen Werder Bremen anzusehen und der Brasilianer wirkte tief geknickt als er sagte: "Jeder von uns ist so viel gerannt wie er konnte und hat gekämpft und trotzdem haben wir verloren. Manchmal kann ich Fußball nicht verstehn." 

Die Hoffenheimer schienen vor allem im Spiel nach vorne früh mit ihrem Latein am Ende zu sein und brachten Bremen selten in ernste Gefahr. Spieler wie Obasi und Ba fehlten an allen Ecken und Enden. "Es ist ein Problem, dass uns diese Stürmer fehlen. Sie sind sehr wichtig für uns. Ständig ist jemand verletzt und das ist eine schwierige Situation für alle Spieler", vermisst Gustavo die Kollegen.

Der Brasilianer kann selbst ein Liedchen von Hoffenheims Misere singen. Nach einer Roten Karte im Spiel gegen Bochum wurde Gustavo für drei Spiele gesperrt, sprühte im Training vor Tatendrang und betrachtete sich im Einzelgespräch mit Ralf Rangnick nochmal seine Fouls, um an seinem Timing im Zweikampf zu arbeiten.

Doch kaum rückte sein Einsatz gegen Bremen näher, verletzte er sich prompt im Training. Die Achillesferse bereitete Gustavo solche Schwierigkeiten, dass er in der zurückliegenden Woche kaum trainieren konnte. Beinahe wäre sein Comeback ganz ins Wasser gefallen. Gustavo biss auf die Zähne und wurde in der 83. Minute für seinen Landsmann Carlos Eduardo eingewechselt. Seine Rückkehr hatte sich Gustavo sicherlich ganz anders vorgestellt.

 

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