Mlapa macht Zivildienst im Sinsheimer Krankenhaus
Geschrieben von: Jonas Keinert   
Freitag, den 03. September 2010 um 11:44 Uhr

Mlapa-140710-01sHoffenheims neuer Stürmer, Peniel Mlapa, legt seinen Zivildienst im Sinsheimer Kreiskrankenhaus ab

 

 

 

Die Hoffenheimer Offensivabteilung gleicht oft einer Krankenstation. Demba Ba und Chinedu Obasi sind häufig verletzt, Obasis Rückkehr ist derzeit noch ungewiss. Maicosuel ist verkauft und Prince Tagoe blieb seine Bundesligatauglichkeit bislang schuldig. Vedad Ibisevic ist der einzige, fitte Stürmer mit Bundesligaformat.

Deshalb kam Peniel Mlapa von 1860 München zu Hoffenheim und er bringt alle Kompetenzen mit, um für Entlastung zu sorgen. Denn Mlapa kann nicht nur Fußball spielen, ab August sammelt er auch noch wichtige Erfahrung in der Krankenbetreuung.

Peniel Mlapa arbeitet nämlich seit August im Kreiskrankenhaus in Sinsheim. Der 19-Jährige muss seinen dort Zivildienst ablegen. "Bei 1860 habe ich im Februar schon angefangen, aber dort habe ich im Internat gearbeitet", erzählt Mlapa. Nach seinem Wechsel musste eine neue Stelle gefunden werden, sagt der Stürmer: "Im Krankenhaus muss ich bis November weitermachen. Es ist ja nicht weit weg von zu Hause und dem Trainingsplatz." Mlapa schwärmt von seinem zweiten Arbeitgeber: "Sie sind uns sehr entgegen gekommen mit den Arbeitszeiten, damit ich immer zum Training gehen kann."

Eine Sonderstellung will der Bundesligaprofi nicht: "Ich muss ganz normale Aufgaben übernehmen und einen weißen Kittel anziehen, so wie jeder Arzthelfer und Zivi dort."

Vielleicht helfen ihm die Erfahrungen ja, damit er auch den kränkelnden Hoffenheimer Angriff wieder auf die Beine bringt. Mit seinen Toren gegen Hansa Rostock und Werder Bremen hat er sein Potenzial schon angedeutet.

 

Kommentar schreiben


Meldungen des Tages

Starke: "Wir haben alle eine Aktie daran"

Tom Starke über die Entlassung Holger Stanislawskis

Beck: "Stani war der Hauptgrund für meine Vertragsverlängerung"

Kapitän Andreas Beck über die Entlassung Holger Stanislawskis

Fanclub-Sprecher: "Man hat Stani keine faire Chance gegeben"

Thomas Schmitz-Günther über die Entlassung Holger Stanislawskis

Stanislawskis letzter Tag

Hoffenheim sperrt die Medien aus

Anzeigen

Anzeige