Simunic nach seinem Tor fürs nächste Spiel gesperrt
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 28. März 2010 um 21:28 Uhr

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Josip Simunic schoss das entscheidende Tor für Hoffenheim beim 1:1 gegen Freiburg und war nach dem Spiel dennoch stocksauer

 

Josip Simunic war restlos bedient. Zuerst kassierte er in der 48. Minute seine zehnte gelbe Karte, die ihn für das kommende Spiel sperrt. Als er sich dann mit wilder Entschlossenheit in der 80. Minute zum Spurt über 50 Meter zum 1:1 aufmachte und den Job erledigte, den seine Mannschaftskollegen im Sturm seit Wochen nicht fertigbrachten, sah man dem Kroaten an, wie sauer er war. Das sollte sich auch nach Spielschluss nicht ändern. Glückwünsche für seinen Treffer wollte der kroatische Abwehrchef nach dem Spiel partout nicht annehmen.

Simunic war angefressen, obwohl er mit seinem Treffer in der 80. Minute den Hoffenheimern einen Punkt im badischen Derby sicherte. Zu schwach war die Vorstellung der Mannschaft über 75 Minuten gegen den Tabellenvorletzten SC Freiburg. Eine "Einstellungsfrage" sei es gewesen, meinte nicht nur Josip Simunic nach dem Spiel. Auch Tobias Weis bemängelte die Einstellung mit der man in die Partie ging.

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet Simunic die Torflaute in Hoffenheim beendete. Drei Spiele lang warteten die Kraichgauer auf einen Treffer, aber nicht die "hochtalentierten" Angreifer Ibisevic, Obasi oder Eduardo sorgten für den Ausgleich, sondern der Verteidiger. "Eigentlich ist es egal wer das Tor macht", spielte Simunic seinen ersten Treffer für die Hoffenheimer herunter.

In Wolfsburg am kommenden Sonntag wird er der Mannschaft fehlen. Vielleicht treffen dann ja wieder die, die eigentlich dafür vorgesehen sind.

 

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